Coastal Rowing?
Im Rudersport ist eine neue Bootsklasse dazugekommen: Coastal Rowing. Die internationalen Zielwettkämpfe integrieren das Format immer weiter. 2026 wird Coastal Rowing bei den Youth Olympic Games gerudert, und 2028 in Los Angeles geht es im Beach Sprint erstmals bei den Olympischen Spielen um Medaillen.
Die Boote
Die Boote nennen sich Coastal-Ruderboote. Sie sind, wie der Name schon sagt, für das Küstenrudern entwickelt worden — und damit bestens für unser Ruderrevier an der Ostsee geeignet. Der Ruderklub Flensburg besitzt mittlerweile vier Coastal-Einer, drei Coastal-Zweier und zwei Coastal-Vierer. Vornehmlich sind es Boote von Filippi, dazu kommen Boote von Swift und Rubenetti.
Die dynamisch zu rudernden Boote liegen sehr stabil im Wasser, erreichen durch ihr Surfverhalten hohe Geschwindigkeiten und sind durch ihre Bauweise nahezu unsinkbar. Das offene Heck sorgt dafür, dass Wasser problemlos ablaufen kann.
Für wen ist Coastal Rowing?
Aufgrund ihrer Eigenschaften können Ruderanfängerinnen und Ruderanfänger in allen Altersklassen und ohne besondere technische Vorkenntnisse die Faszination Rudern erleben. Bereits mit wenig Kraftaufwand und Grundkenntnissen lassen sich hohe Geschwindigkeiten erzielen — Spaßfaktor garantiert. Auch für den Umstieg aus Großbooten (Zweier, Vierer und Achter) in einen Einer sind diese Boote für ungeübte Einerruderinnen und Einerruderer gut geeignet.
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World Rowing hat ein ausführliches Dokument zum Coastal Rowing veröffentlicht: World Rowing — Coastal Rowing (PDF, englisch).